In diesem Bericht sind die Seiten 27 bis 31 der Schulchronik enthalten.
Die Eintragungen sind nicht immer chronologisch aufgeschrieben worden.
Teilweise wurde Berichte aus anderen Unterlagen abgeschrieben.
Die Seiten waren in vier Rubriken aufgeteilt:
a) Einschneidende Verordnungen / Einführung neuer Schulbücher / Ernste Disziplinarfälle
b) Merkwürdige Naturereignisse / Sehenswürdigkeiten im Ort oder in der Schule
c) Bedeutsame politische Ereignisse und deren etwaige Wirkungen auf den Ort
d) Denkwürdige kirchliche, kommunale und andere Ereignisse im Orte oder in der nächsten
Umgebung Ter Text wurde Buchstaben- und Wortgetreu abgeschrieben
Seite
27 Im
August 1888 hatte die Geeste lange Zeit die ganze Niederung in
einen See verwandelt. Infolge dessen wurde am 10. Oktober die
Geeste vom Herrn Oberpräsidenten v. Bennigsen besichtigt. Man
plant die Anlage einer Schleuse und Begradigung des Flusses. Man
hofft vom Projekt eine bessere Entwässerung der Wiesen im
Sommer, eine Bewässerung von schlickreichem Weserwasser im
Winter, eine Kultur der Hochmoore, eine Verbesserung der
Wiesenkäuter und eine Verminderung der Viehseuchen, eine
größere Schiffahrt, da Torf nach den Unterweserorten
hin, und Schlick und Stalldünger hergebracht werden können.
Die Kosten sollen 600.000 Mark betragen, also pro ha 50 Mark.
Köhlen
ist an der Begradigung mit etwa 325 ha beteiligt. Man
vergleiche die „Landwirtschaftliche Zeitung für den
Regierungsbezirk Stade“
7.
Jahrgang Nr. 22 vom 15. Nov. 1888
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Die
Landstraße nach Geestemünde ist Ende 1888 vollendet
worden
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Pastor
Seekamp wurde Michaelis 1883 nach Hamelwörden in Kehdingen
versetzt. Ostern 1886 kam Pastor von Issendorff nach Ringstedt bis
Dez. 1892
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Gemeindevorsteher
war bis 1885 Johann Hillebrandt, nach jenem Jahre ist es Hinrich
Claussen. Bei der Wahl war viel Uneinigkeit.
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1887
gingen die Superintendanten Wittkopf und Hasenkamp in Lehe
Debstedt als Kreisschulinspektoren ab. Zum reformierten
Kreisschulinspektor wurde Müller in Blumenthal, zum
lutherischen Rechtern in Lehe ernannt. Bald darauf wurde bestimmt,
daß Pastor Rechtern die Kreisschulinspektion allein haben
sollte im Bezirk Lehe, nach dieser Zeit steht die Schule also nur
unter einem Kreisschulinspektor und zwei
Lokalschulinspektoren.
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Seite
28
Jahr
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luth.
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ref.
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I.
Kl.
|
II.
Kl.
|
III.
Kl.
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Summe
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Konfir- mierte
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Aufgenommene
7 jährige
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1889
|
85
|
47
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48
|
49
|
35
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132
|
13
|
20
|
1890
|
78
|
50
|
51
|
41
|
36
|
128
|
12
|
13
|
1891
|
74
|
51
|
42
|
55
|
28
|
125
|
17
|
15
|
1892
|
79
|
59
|
46
|
51
|
41
|
138
|
13
|
23
|
1893
|
71
|
53
|
40
|
48
|
36
|
124
|
23
|
12
|
Während
im Sommer 1888 insgesamt 11 (1886 = 15) dienende Kinder von
anderen Ortschaften hier waren, und 2 von Köhlen in anderen
Örtern, sind im Sommer 89 nur 7 Kinder von anderen Dörfern
nach hier und 5 von hier gezogen.
Die
Abnahme der dienenden Kinder von auswärts und das Wegziehen
der Kinder von hier hat seinen Grund wohl in der Lage der
Schulzeit, seit 1886 von 7 - 10 (Uhr ?) und ein strengen Halten
auf regelmäßigen Schulbesuch.
gez.
A. Requa Lehrer
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Von
1886 - 1890 haben Kinder von Bockelah und Drachel die hiesige
Schule besucht, sie blieben Michaelis 1890 aus, weil sie hier
Schulgeld noch weiterzahlen sollten - Fremdenschulgeld.
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Im
Sommer 91 sind hier 5 dienende Kinder von auswärts. 2 Dienen
aus Köhlen in anderen Dörfern.
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Im
Sommer 92 sind hier 6 dienende Kinder von auswärts. 3 Dienen
aus Köhlen in andern Dörfern. 1890
Pforte, Thühren und Zaun vor dem Schulhause (75 Meter) neu
gemacht.
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1891
Schrank für Wandkarten, 2 Podien, 2 Katheder angeschafft.
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Die
Schulen müssen von Michaelis 1890 vierteljährlich von
einer Frau, die der Schulvorstand bestellt, gründlich
gereinigt werden. Bänke, Fußboden, Fenster, Thüren.
Der Landrat hat dieses besonders für Köhlen angeordnet
auf Veranlassung des Kreisschulinspektors. Seit
Neujahr 1892 wird alle 14 Tage jede Schulstube gründlich
gereinigt.
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Der
Bau vor dem Schulhause zum Schutz der Thür wurde Michaelis
1892 hergestellt. Die Thür mußte auch zu dieser Zeit
erneuert werden.
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1892
wurden die biblischen Bilder von Wangemann angeschafft.
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1893
wurden alle Schulgebäude von außen mit Ölfarbe
angestrichen.
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1893
wurde der Weg von der Pforte zum Pflaster der Landstraße mit
Feldsteinen belegt. Die Siele an der Landstraße und dem
Schulgrundstücke wurden erneuert.
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29
Unterbrechung
der Schule durch Behinderung des Lehrers, Seuchen, Schulfeste,
Ferien etc., Lehrerwechsel
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Vom
1. - 15. April 1891 nahm der Lehrer A. Requa an dem Obstbaukursus
in Bremervörde teil, desgleichen vom 21. Sept. bis 28.
September
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Nach
Ostern 1892 waren die Masern unter den Schulkindern, sie traten
recht bösartig auf.
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Als
in Hamburg im August und September 1892 die Cholera sehr bösartig
auftrat, wurden Vorsichtsmaßregeln von der Gemeinde
angewandt; die Gemeinde wurde mit dieser Heimsuchung durch die
Cholera verschont.
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1891
pflanzte der Lehrer Requa Obstbäume auf das luth. Gartenland
hinter der Schule.
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Ostern
1893 wurde die Stundenzahl für Klasse 1 von 12 auf 16, für
Klasse 2 von 18 auf 22 Stunden erhöht; infolge eines
Ausschreibens der Regierung vom März 93
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Am
8. Aug. 1889 von 2 - 4 Uhr ist die erste Klasse vom
Lokalschulinspektor von Issendorff und die 2. Klasse vom
Lokalschulinspektor Cramer besucht.
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Am
11. Sept. 1889 hat der Kreisschulinspektor Rechtern aus Lehe die
1. und 2. Klasse revidiert. Nach Instruktion für die
Kreisschulinspektoren in der Provinz Hannover vom 30. Sept. 1889
muß der Kreisschulinspektor in jedem Jahre wenigsten einmal
jede ihm unterstellte Schule besuchen. Dafür können die
Lehrer der Behörde nicht genug danken.
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Am
22. Sept. 1890 Revision durch den Kreisschulinspektor Rechtern,
der Schulvorstand war vollzählig zugegen, und es wurde
beschlossen, das Inventar bedeutend zu vermehren.
2
Podien, 2 Katheder1,
1 Schrank, 1 Wandkarte von Europa
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Am
28. Dez. 1891 wurde für Karsten Döscher Johann Tiencken
Schulvorsteher. H.
Mangels wurde wiedergewählt.
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Die
Revision durch den Kreisschulinspektor Rechtern aus Lehe war am
26. Sept. 1892. Einige Mängel wurden beseitigt, die
reformierten Schulvorsteher fehlten wohl, weil der luth. Prediger
von Issendorf sich mit der ref. Gemeinde veruneinigte (?) hatte.
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Am
4. Sept. 1893 besuchte der Herr Landrat Geiger aus Lehe die
Obstbaumanlage des Lehrers A. Requa und ließ sich auch das
Schulhau, die Lernmittel und dergleichen zeigen.
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Am
23. Nov. 1893 war die Revision durch den Kreisschulinspektor
Rechtern aus Lehe. Alle Schulvorsteher fehlten. Die
Ortsschulinspektoren waren zugegen.
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Seite
30
Seit
dem 1. Aug. 1889 erhält jede Schulgemeinde aus der
Staatskasse 680 Mark zur Besoldung der Lehrer. 500 Mark nach dem
Gesetz vom 31. März 1889
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Die
Rechenbücher für Landschulen von Barkhaus und Wiese
werden auf Befehl der Regierung von Ostern 1890 nach und nach
eingeführt.
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Nach
der Verfügung des Herrn Ministers (Basse) in Berlin vom 16.
Nov. 1892 ist in Köhlen fortan eine Lehrerstelle als erste
und die andere als die zweite Lehrerstelle anzusehen. Die
beiden Lehrer würden nur dann noch als zwei „alleinstehende
Lehrer“ im Sinne der Gesetze vom 14. Juni 1888 und 31. März
1889 angesehen werden können, wenn ein jeder Lehrer
ausschließlich die Kinder seiner Konfession unterrichtet.
Dies ist aber nach § 9 des Organisationsplans vom 6. Juli
1871 nicht dar Fall.
Die
Regierung verlangte den überhobenen Betrag von 700 Mark für
die Zeit vom 1. Okt. 1888 bis 1. August 1892 zurück. Der
Schulvorstand beschloß am 10. Jan. 1893 einstimmig, den
Herrn Pastor Cramer, ref. (die luthrische Pfarre war vakant) zu
beauftragen, einen Rekurs beim Minister einzureichen; der Rekurs
wurde abschlägig beschieden. Schreiben der Regierung vom 10.
Aug. 1893. Es wurde am 12. Mai 1893 beschlossen, am 1. Febr. 1894
die „angeblich überhobenen“ 700 Mark zurückzuzahlen,
auf die Abtragung der Baukosten aber in dem Jahre zu verzichten.
Der Schulvorstand legte einstimmig Verwahrung gegen alle
anderweitigen Regelungen der Schulverhältnisse in Köhlen
von der Regierung ein.
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1891
ist bei der Schule eine Regenstation vom meteorologischen Institut
in Berlin eingerichtet. Die Behörde hat wohl eine Station an
der Geeste haben wollen. 1891 waren im Reg. Bez. Stade 21
Stationen.
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1892
betrug die Niederschlagshöhe 638 mm. Die größte
Tagesmenge betrug 25 mm, gemessen am 14.07.
Zahl
der Tage mit mehr als 0,2 mm Niederschlag waren 158. Es schneite
an 40 Tagen. Köhlen
liegt 8° 52’ östlich von Greenwich und 53° 33’
nördlicher Breite.
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1893
betrug die Niederschlagshöhe 716 mm. Die größte
Tagesmenge betrug 30,1 mm, gemessen am 21.09. Die
Zahl der Tage mit mehr als 0,2 mm Niederschlag waren 156. Es
schneite an 15 Tagen.
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Seite
31
Im
Sommer 1889 fing man mit dem Bau einer Schleuse in der Geeste bei
Brameln an. Es kostet der Regierung viele Mühe, daß die
Hälfte der Gemeinden für die Begradigung der Geeste
stimmte. Die
Begradigung der Geeste und der Bau der Schleuse war 1893
vollendet. Die Erde wurde durch Bagger herausgehoben, weil die
Ufer nicht stehen bleiben wollten.
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Der
Mergel aus den Gruben „zwischen den Stegen“ nördlich von
Köhlen, östlich von der Landstraße nach Bederkesa,
enthält in den oberen Schichten nur 1,92 % kohlensauren Kalk,
in den unteren Schichten nur 10,32 % kohlensauren Kalk. Ersterer
ist somit als Mergel nicht; letzterer nur wenig verwendbar.
Untersuchung
von Dicke, Lehrer an der Ackerbauschule in Bremervörde am
04.03.1893
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Am
8. Mai 1893 lief dem Hofbesitzer Pülsch von Altenkamp das
Feuer beim Moorbrennen in die Heide, etwa 2.000 Morgen Heide
brannten in der Brokoh ab; der Stühbusch war in Gefahr. Heidebrände
kamen in diesem Jahre auch vor in Ebersdorf, Geestenseth,
Heerstedt usw.
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Von
1890 bis 1893 legten die Holzinteressenten eine neue Forst beim
Windbrakenholz an, die Forst im Südosten der Feldmark, in der
Sandgrube, ließen sie eingehen, weil sich die Arbeit nicht
bezahlt machte und der Weg zu weit war.
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Von
1888 bis 1891 wurden etwa 500 m Chaussee bebaut bei dem Wege nach
dem Windbrakenholze. Fast
nach jedem Hause im Dorfe führt ein gepflasterte Weg, dadurch
haben die Straßen bedeutend an Reinlichkeit gewonnen. Der
Gemeindevorsteher Hinrich Claussen wurde 1891 fast einstimmig
wiedergewählt.
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Viehzählung
am 1. Dezember 1892 Ergebnis für Köhlen
|
113
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Zahl
der Häuser überhaupt
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111
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Zahl
der Häuser mit Viehbestand
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116
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Zahl
der viehbesitzenden Haushaltungen
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106
|
Pferde
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526
|
Rinder
|
431
|
Schafe
|
465
|
Schweine
|
54
|
Ziegen
|
230
|
Bienenstöcke
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Der
Ortsschulinspektor und Pastor von Issendorff (von Ostern 1886 -
Dez. 1892) zog am 1. Dez. 1892 von Ringstedt nach Wremen.
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In
Köhlen, Ringstedt und Kührstedt war nicht so viel Streit
als in den anderen Dörfern der Kirchengemeinde. Wie es der
Pastor verstanden hatte, sich die Gunst der luth. Gemeinde zu
erwerben, zeigte der Besuch der Abschiedspredigt; viele Mitglieder
begleiteten ihn beim Fortzuge bis Bederkesa
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Am
22. Juni 1893 wurde Herr Pastor Köhler luth. eingeführt,
derselbe war vordem in Warstade bei Lamstedt.
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1891
= Inspektions-Missionsfest in Ringstedt, 1892
= Missionsfest für die Lutheraner in Ringstedt
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