Der Kirchweg Drucken
Geschrieben von Claus Claussen   
Mittwoch, 11. November 2009
Dieser und die nächsten Beiträge behandeln den Bau, bzw. Ausbau der einzelnen Straßen.
In den alten Unterlagen wurden noch keine Straßennamen genannt, sondern meistens nur von der Person bis zu der Person soll dies oder jenes gemacht werden. Zu dem damaligen Zeitpunkt wußte wohl jeder, was gemeint war; nur heute ist es teilweise sehr schwierig, die Daten der richtigen Straße zuzuordnen.
 Die Daten ab ca. 1965 wurden noch nicht veröffentlich, mit Außnahme des Straßennamen.

24.08.1928
Pkt. 3: Zu dem Antrag des Landjägers auf Instandsetzung der Scheidebachbrücke wurde beschlossen, die Brücke von Hinrich Tienken u. Hinrich Alpers besichtigen zu lassen, und in der nächsten Ausschusssitzung berichten, was zu machen ist. Dann soll weiteres veranlaßt werden.

15.11.1928
Der Steg über den Scheidebach (Kirchweg) soll ausgebessert werden. Über 2 eiserne Balken in Stärke von 12 x 16 cm soll quer der Belag gelegt werden. Die Bauarbeit wurde dem Zimmermeister Hinr. Alpers übertragen zum Preise von 70,00 RM.

18.01.1930
Pkt. 8.: Die Instandhaltung des Kirchpfades nach Ringstedt soll Joh. Timm übertragen werden; dafür sollen seine Naturalleistungen an Gemeindewegen gutgeschrieben werden, ausgenommen die Steinelieferung.

31.03.1954
Die Brücke für den Kirchweg nach Ringstedt soll mit Bohlen neu belegt werden.

Gemeinderatsprotokoll vom 08.08.1988; Punkt 13
Die FWG hatte zum Punkt 13 einen umfangreichen Fragebogen eingereicht. Darin hieß es zum Punkt 12:
Bürger, die mit dem Fahrrad nach Ringstedt fahren, klagen über den Zustand des
„Kirchweges“ auf der Köhlener Seite. Ist eine Besserung absehbar?

Der Ratsvorsitzende antwortet:
Der Kirchweg wird vom Wegeausschuß besichtigt.


Gemeinderatsprotokoll vom 29.05.1989; Punkt 5
Unter der Vorraussetzung, daß auch auf der Ringstedter Seite der Kirchweg wieder hergestellt wird und die Kirchengemeinde einen Zug Schlacke bereitstellt, wird die Gemeinde Köhlen den Kirchweg planieren und die Schlacke einbringen.
An gefährlichen Stellen sollen Passanten durch Verlattung vor dem Stacheldrahtzaun geschützt werden.

Außerdem hat der Ausschuß festgestellt, daß die Brücke in einem schlechten Zustand ist. Es sollte festgestellt werden, wer unterhaltspflichtig ist.

Gemeinderatsprotokoll vom 27.07.1989; Punkt 6
Ein Teil des Kirchweges auf Köhlener Seite wurde von einem Bagger für 200 DM planiert.

a) die Firma Meyer wird beauftragt, die restliche Strecke des Kirchweges für weitere 
300 DM herzurichten.
b) der Kirchweg wird nicht mit Schlake aufgefahren, es sei denn, die ref. Kirchengemeinde besteht darauf.
c) die Unterhaltungsarbeiten an der Brücke werden je zur Hälfte von den Gemeinden Köhlen und Ringstedt getragen.

Gemeinderatsprotokoll vom 11.04.1991; Punkt 7
RM Jürgens fragt an, wer den großen, eckigen Stein am Kirchweg abgelegt hat.
RV Döscher teilt mit, daß der Stein vom AfA1 dort hingelegt wurde und das AfA die Gemeinde bittet, auf den Stein einmeißeln zu lassen „Alter Kirchweg“.

26.03.2005
Ausschnitt aus dem Zeitungsartikel vom 26.03. als Bericht von der Gemeinderatssitzung:
Auf größere Investitionen müsse verzichtet werden. Was jedoch nicht bedeuten kann, dass sich Köhlen nicht mit 1.000 Euro an der Erneuerung der baufälligen Scheidebachbrücke beteiligt. Über diese Brücke führt der Kirchweg nach Ringstedt. Und die Verkehrssicherheit für den ersten Ansturm von Radtouristen sei einfach nicht mehr gegeben.

09. + 11.05.2005
Weit über 30 Jahre hatte die alte Brücke über den Scheidebach die Gemeinden Ringstedt und Köhlen miteinander verbunden. Jetzt ist ihre Nachfolgerin eingeweiht worden.
Die Brücke wurde von Dirk von Soosten (1964) aus Köhlen (Dorfstr. West 30) erstellt. Er ist Meister bei der Zimmerei Günter Tiedemann in Steinau und hat die Brücke in seiner Freizeit kostenlos geplant, angefertigt und zusammengebaut, wobei er unentgeltlich die Maschinen seiner Firma benutzen durfte.

25. - 28.02.2006
Claus Claussen (1950) und Hermann Claussen (1933) befreien den Kirchweg vom Gestrüpp und kleinen Büschen und Bäumen (max. 10 cm Durchmesser).

Mai 2006
Claus Claussen (1950) sticht am Kirchweg (neben dem Feldweg) die Kanten ab und verbreitert dadurch den Weg von zuletzt etwa 30 cm auf ca. 80 cm.

16.5.2006
Albert Döscher liefert 3,6 t. „Mineralgemisch 0-16“. Hermann Claussen (1933) und Claus Claussen (1950) verteilen den Schotter auf dem Kirchweg.

Sommer 2008
Hermann Claussen verteilt noch mal größere Mengen Schotter auf dem unteren Teil des Weges.

 
< Zurück   Weiter >

 


Besucht auch:   bad-bederkesa.de    barchel.de    basdahl.de    beverstedt.de    ebersdorf-nds.de    floegeln.de    geestenseth.com    geestequelle.de    gewerbeverein-geestenseth.de    hipstedt.com    gemeinde-hollen.de    lintig.de    ringstedt.de    wehdel.de